Schlafmedizin beim Zahnarzt
verbindet zahnärztliches Wissen mit moderner Diagnostik.

Schlafmedizin

Veränderungen in Kiefer- und Mundraum erkennen und  behandeln.

Viele Menschen schlafen schlecht, ohne genau zu wissen, warum. Sie schnarchen, wachen oft auf oder fühlen sich am Morgen, als hätten sie kaum geschlafen. Ein häufiger Grund liegt im Mund- und Kieferbereich. Genau hier setzt die zahnmedizinische Schlafmedizin an.
Der Zahnarzt erkennt, ob die Atmung in der Nacht gestört ist, weil der Unterkiefer zu weit zurückliegt oder die Zunge den Atemweg verengt. Diese kleinen Veränderungen können großen Einfluss haben: Schnarchen, Atemaussetzer, morgendliche Kopfschmerzen, Müdigkeit und ein unruhiger Schlaf gehören zu den typischen Folgen.

Die häufigste Behandlung ist eine individuell angepasste Unterkiefer-Schiene. Sie hält den Unterkiefer leicht nach vorn und sorgt dafür, dass die Atemwege frei bleiben. Dadurch sinkt das Schnarchen, und Atemaussetzer können deutlich reduziert werden. Viele Patienten berichten schon nach wenigen Nächten von mehr Ruhe, mehr Energie und einem klaren Kopf am Morgen.

Zahnmedizinische Schlafmedizin ist damit viel mehr als eine technische Lösung. Sie verbindet Diagnostik, Anatomie und sensible Wahrnehmung für feine Veränderungen im Mundraum. Und sie zeigt, dass guter Schlaf oft dort beginnt, wo man es nicht erwartet: beim Zahnarzt.

Thema Schlafmedizin:
Gut zu wissen

Für wen ist Schlafmedizin interessant?
Wer nachts schlecht schläft, merkt es am Tag. Viele Gründe dafür liegen im Mund- und Kieferbereich. Hier setzt die zahnärztliche Schlafmedizin an. Sie hilft Menschen, die schnarchen, Atemaussetzer haben oder morgens erschöpft aufwachen. Mit moderner Diagnostik und individuell angepassten Schienen kann der Zahnarzt die Atmung in der Nacht beruhigen – für mehr Ruhe, mehr Energie und einen Schlaf, der wirklich erholt.
Was übernimmt die Krankenkasse?
Unter bestimmten Umständen übernehmen gesetzliche Krankenkassen in Deutschland die Kosten für eine zahnärztliche Schlafmedizin-Behandlung. Sprechen sie uns gerne dazu an.
Welche Beschwerden lassen sich behandeln?
Schnarchen – besonders, wenn es durch Kiefer- oder Zungenlage entsteht +++ Kieferschmerzen oder verspannte Kaumuskeln +++ Zähneknirschen und Pressen in der Nacht +++ Mundtrockenheit oder nächtliches Aufwachen wegen schlechter Atmung +++ Unruhiger Schlaf, häufiges Aufwachen, lautes Atmen
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